Vorwort

Jeder Mensch kommt früher oder später auf die eine oder andere Art und Weise mit dem Urgrund allen Seins, dem Ewigen in Berührung, selbst wenn sein Verstand es anfangs vielleicht leugnen möchte.
Im Erkennen dieses Seins wird er zum Sehenden, denn das Verborgene ist nun offensichtlich, wenn auch zu- nächst nur schemenhaft.
Das Erleben der Berührung mit dem Ewigen muss nicht unbedingt spektakulär sein. Manchmal ist es nur ein tief greifendes »Sich-Wundern«, wie das staunende Wahr- nehmen des Wunders der Schöpfung, eine plötzliche oder wachsende Einsicht, ein Versinken in warmer Ge- borgenheit, der Widerhall eines Wortes oder das plötz- liche Erfahren des Gefühls tiefer allumfassender Liebe wider jede Erwartung und Vernunft.
Mystische Erfahrungen sind kein Verdienst, sondern ein Wunder, eine unermessliche Gnade, die wir ablehnen oder in tiefer Dankbarkeit und Demut annehmen kön- nen. In solchen Momenten gleichen wir einer Geliebten, die den zärtlichen Ruf ihres Liebhabers vernimmt.
Kinderseelen spüren den Zugang zum Ewigen noch ganz unvermittelt. Im Laufe des Erlernens von »Vernunft« oder starrer Religiosität verlieren sie ihn jedoch oft.
Doch die Verbindung zum Urgrund allen Seins, zu Gott, ist tief im Menschen verankert und kann jederzeit wie- dererweckt werden, neu entflammen. Die Flamme, die wir dann in uns spüren, ist das Feuer der allumfassenden Liebe, die Energie der Schöpfung, des Schöpfers. Sie heilt. Sie verbindet. Sie ist das Leben. Sie ist das, was wirklich zählt.
Lasst uns brennen für diese Liebe!
Hans-Dieter Kreuzhof


 

Lasst uns brennen

Lasst uns brennen für die Liebe
Lasst uns brennen für das Glück
Lasst uns brennen für den Frieden
Jeden Tag ein kleines Stück

Wenn’s auch manchmal Tage gibt
an denen du glaubst, das Licht verglimmt,
gib ihm Nahrung und entflamm es,
weil es Leben gibt statt nimmt

Lächle, feiere, liebe, leuchte
Nimm des Lebens Wunder wahr
Teil sie dann mit allen Leuten
Sei ein Stern, ein Superstar